Janina Zang


Ikonografin und Künstlerin

"Janina shows a great gift for iconography.
She possesses the inner calmness required, and the skill to express that spiritual peace.
Janina has a promising future ahead of her as a full-time icon painter."

The Nikos Sofialakis Scholarship

Portraitfoto Janina Zang

Zwischen 2013 und 2016 studierte ich Ikonenmalerei an der Prince's School of Traditional Arts in London bei dem einzigartigen zeitgenössischen Ikonenmaler Aidan Hart. 2014 erhielt ich das Nikos Sofialakis Stipendium (Nikos Sofialakis Scholarship).

Seit Juli 2008 lebe ich mit meinem Mann Johannes und meinen beiden Pflegetöchtern Nathalie und Laura in Goldbach bei Aschaffenburg und widme mich freiberuflich der Ikonenmalerei.

Ikonen-Ausstellungen:

In der Kulturstadt Dresden aufgewachsen, begeisterte ich mich schon früh für Kunst und Literatur. Während meines Studiums der Germanistik, Anglistik und Kunstgeschichte nahm ich an Abendkursen der Kunstakademie teil. Nach meiner akademischen Ausbildung arbeitete ich ein Jahr mit schwerstbehinderten Jugendlichen und Erwachsenen in Birmingham (England).

Im September 2002 ging ich mit Unterstützung der englischen Organisation USPG nach Jerusalem, um dort auf dem Ölberg im ‚Amira Basma Zentrum für körperbehinderte (palästinensische) Kinder' als Volontärin zu arbeiten. Zwischen April 2005 und Juli 2008 arbeitete ich in Jerusalem als Öffentlichkeitsreferentin der Anglikanischen Diözese von Jerusalem, persönliche Assistentin des Anglikanischen Bischofs in Jerusalem und Kunstkoordinatorin.

In Jerusalem entdeckte ich auch meine Liebe zur Ikonenmalerei. Ich nahm bei verschiedenen Lehrerinnen und Lehrern in Jerusalem und Bethlehem Unterricht, so bei der äthiopisch-orthodoxen Nonne und Ikonographin Schwester Abraham, dem deutsch-polnischen Benediktiner und Ikonographen Pater Bernhard, dem palästinensischen Kirchenmaler und Ikonographen Johnny Andonieh und der russischen Ikonenmalerin Irina Rofa.

Als ich vor zwölf Jahren in Jerusalem anfing, Ikonen zu schreiben, erging es mir ein wenig wie dem orthodoxen Bischof Kallistos Ware, als er als Jugendlicher das erste Mal eine orthodoxe Kirche betrat. Alles erschien ihm fremd und doch zugleich überaus vertraut. Er wusste intuitiv, dass er gefunden hatte, wonach er suchte, ohne zu wissen, warum.

„Ist es nicht sonderbar", schreibt er, „dass, bevor wir auch nur das Geringste über einen Menschen, einen Ort oder eine Sache wissen, wir mit Sicherheit sagen können, das ist der Mensch, den ich lieben werde, das ist der Ort, an dem ich sein will, das ist die Sache, der ich mein ganzes Leben widmen möchte!"

Es lässt sich schwer in Worte fassen, warum ich mich sofort für die Ikonenmalerei begeisterte, aber sie ist schnell zu einer Berufung für mich geworden und zu einem Lebensweg.

Ikonen sind für jeden von uns eine Herausforderung. Der eine schreckt vor ihnen zurück, der andere fühlt sich magisch von ihnen angezogen. Ganz gleich, wer Sie sind und was Sie fühlen, die Ikonen sind ein lebendiger Ausdruck dafür, dass jeder einzelne von uns von Gott und den Heiligen angeschaut und getragen wird!

„Nach Jahrhunderten der Abwesenheit werden Ikonen immer präsenter in unserer westlichen Welt.

Immer mehr Menschen fühlen sich von der fremden Schönheit der Ikonen und dem Geheimnis, das sie ausstrahlen, angezogen.

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